Sandfilter

Der Sandfilter ist ein Gerät, bei den der Sand als Filtermedium dient. Diese Technik wird sowohl in der Aquaristik als auch in der Abwasserreinigung verwendet und findet auch in der Reinigung von Poolanlagen Verwendung. Der Sand fängt die Schmutzteile auf und muss entsprechend in regelmäßigen zeitlichen Abständen ausgetauscht werden. Zwei bis drei Jahre sind die Höchstdauer, die für die Nutzung von Sand als Filtermedium eingeplant werden sollten, danach ist ein Wechsel erforderlich, der allerdings mit wenigen Handgriffen erledigt werden kann. Die Sandfilteranlage, die schließlich für die Reinigung des Pools sorgt, muss in Abstimmung mit der Wassermenge im Pool angeschafft werden. Im Zweifelsfalle sollte die größere Ausführung gewählt werden, allerdings gilt hier die Regel, dass zu groß auch nicht mehr hilft. Also sollte die Filteranlage so gewählt werden, dass die Größe dem aktuellen Pool entspricht, allerdings nicht deutlich größer ausfällt. Wenn zum Beispiel für die Zukunft ein größerer Pool eingeplant ist, sollte nicht schon vorausschauend für diesen Pool der Sandfilter ausgewählt werden.



 

Die Funktionsweise vom Sandfilter liegt darin, dass er von Sand ausgefüllt ist, in dem sich Kanäle bilden. Unterschiedliche kleine Partikel im Pool, zum Beispielt Insekten, werden innerhalb dieser Kanäle vom Sand zurückgehalten, während das gefilterte Wasser wieder dem Pool zugeführt wird. Diese Kanäle werden aber innerhalb einer gewissen Zeit verstopft und die Folge ist eine Minderung der Filterleistung. So muss der Sand regelmäßig rückgespült werden, damit die Partikel wieder ausgewaschen werden. Zudem ist ein regelmäßiger Sandwechsel beim Sandfilter erforderlich. Der Vorteil des Sandfilters liegt darin, dass er auch Kleinstpartikel sauber aus dem Wasser herausfiltert, was aber auch gleichzeitig den Nachteil gegenüber anderen Filtersystemen birgt, nämlich die Notwendigkeit einer starken und leistungsfähigen Pumpe. Eine geringere Leistungsfähigkeit der Pumpe kann aber durch sogenannte Flockungsmittel ausgeglichen werden. Alternativen zum Sand kann Kies sein, der aber auch eine nicht so gründliche Filterung mit sich bringt.